Projekte des Vereins

Baukultur

Filmische Dokumentation eines Stadtrundgangs 2017 und des Denkmalsalons Schleswig-Holstein am 24.1.2018 in Kooperation mit Schleswig-Holsteinische Kulturerben- gefördert durch die Sparkassenstiftung SH

 

5. Denkmalsalon 24.01.18 - Kurzfassung

www.vimeo.com/256071516

 

5. Denkmalsalon 2018 - Trailer/Input: Stadtrundgang mit Dr. Dankwart Guratzsch und Dr. Johannes Rosenplänter am 30.08.2017

www.vimeo.com/256551258

 

  • Kinder-Kunst-Kurse für Gaardener Kinder

 

  • Katzheider Kultursommer 2017 in Kooperation mit dem Kultur- und Kreativrat Gaarden- gefördert durch den Fonds "Kiel gemeinsam gestalten"

 

  • „Gefühlstiere und andere Starkmacher“ (Brigitta Eihausen, Beate Ebert), Kooperationsprojekt über „Künste öffnen Welten“ mit HCA (Hans-Christian-Andersen-Schule) und Mädchentreff Gaarden. Dieses Projekt wird vom Bundesministerium gefördert.

 

  • ECHY 2018 Unser Projekt einer gemeinsamen Konferenz zur Unterstützung und zum Netzwerken verschiedener Vereine und Initiativen die in der Vermittlung des Kulturellen Erbes tätig sind, wurde leider nicht gefördert.
  • „Gdanskiel“ (Stephanie Silligmann, Sabine Leonhardt), Austausch mit polnischen RestauratorInnen. Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit hat die Förderung dieses Projektes leider abgelehnt. Wir fahren trotzdem
  • „Kunstmediale“ (Barbara von Campe, Sabine Leonhardt), Kooperation über „Kultur macht stark-Bündnisse für Bildung“ mit der Kunsthalle Kiel und der Gelehrtenschule. Für dieses Projekt wurde die Förderung leider abgelehnt.

Wir bleiben dran:

Der Architekt Moldenschart

 

 Zwei Moldenschardt´sche Kleinode

 

Heinrich Moldenschardt (1839-1891) war einer der meist beschäftigten Architekten Kiels und Schleswig-Holsteins (Semperschüler, Neurenaissance, Historismus). Zu seinen bekannteren Bauten gehören das kriegszerstörte Thaulow-Museum oder das Denkmal für die gefallenen Soldaten im Schlossgarten. Erhalten sind das Gebäude der alten Metallgießerei in Dietrichsdorf, einige Bahnhöfe an der Strecke Kiel-Flensburg, Wohnhäuser in Flensburg und Heiligenhafen, der Kirchturm von Bornhöved, zwei Kirchen und zwei Mausoleen.  Bisher standen bei der Aufarbeitung und Darstellung seines Werkes der baukünstlerische Nachlass des Architekten, der Zeichnungen zu circa 150 Bauten und Projekten umfasst, im Vordergrund. Mit mehr als 3.400 Blättern zählt er zu den großen Architektennachlässen des 19. Jahrhunderts. 

 

Eines seiner am Besten erhaltenen Werke ist die Kirche in Neugalmsbüll/Nordfriesland (erbaut 1888-1891). Es handelt sich um einen einschiffigen neugotischen Backsteinbau mit einem eingezogenen eckigen Chorraum. Von außen präsentiert sich die Kirche im Neorenaissancestil durch großflächige Rundbogenfenster mit reichhaltiger Glasmalerei, durch verschiedenfarbige Schieferplatten gestaltete Dachflächen, Türmchen und dekoriertes Sichtmauerwerk.

 

Die gesamte Innenausstattung der Kirche ist noch original so erhalten wie von ihm konzipiert. Nicht nur die mit ornamentalem Sgraffittoputz versehenen Wände und Gewölbe, der in dieser Gesamtheit einmalig in Nordeuropa ist, auch das Inventar wie Altar, Kanzel, Taufdeckel, Bänke und Westempore (Holzschnitzarbeiten: Heinrich Sauermann) führen zu der Beurteilung dieses Gebäudes als „Gesamtkunstwerk des Historismus“ (Dr.  Rauterberg: Das große Nordfriesland-Buch).

 

 

 

 

 

Auch das Mausoleum in Noer, in Form eines Oktogons errichtet, „beeindruckt durch seine Schlichtheit und Liebe zu Details, durch seine Proportionen und Farbigkeit“ (Peter Schoß). Die gesamte Innenausstattung ist ebenso wie in Neugalmsbüll nach zwischenzeitlicher Übermalung wieder im Original zu betrachten: Schablonenmalerei, Buntglasfenster im Kuppeldach, Mosaikfußboden…..

 Gdanskiel 2016

 

 

Bei dem von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit kofinanzierten Fachkolloquium des Restaurierungszentrums Kiel  mit den polnischen Restauratorinnen  Anna Kriegeisen, Aleksandra Sobczyk und Iwona Berent vom 24.-27.04.2014 wurde eine Fortführung des fachlichen und interdisziplinären Austauschs positiv beurteilt.

Die TeilnehmerInnen und externe Besucher des Fachkolloquiums einigten sich auf eine Prüfung eines gemeinsamen Restaurierungsprojektes und die Fortführung der fachlichen Diskussion. Zu diesem Zweck werden ein Treffen in der Kulturkirche, eine Tagung im Rathaus und zwei Führungen zu aktuellen Projekten organisiert. Dabei wird auch ein Projekt vorgestellt, das sich als gemeinsames Projekt eignet.

 

Zeitplan

16.-19.09.2016

Freitag, 16.9. - Ankunft, Treffen in der Johanniskirche - Neues vom Kulturverein

Samstag, 17.9. - Exkursion nach Klodawa Gdanska

Sonntag, 18.9. - Seminar/Fachkolloquium in der Johanniskirche/Altstädtisches Rathaus

Sonntag, 18.9. - Exkursion: Fassaden in Ogarna und Szeroka

Montag, 19.9. Abreise

 

Treffen am Abend der Ankunft

Iwona Berent: Johanniskirche, NCK Gdańsk

 

Exkursion 1          St. Jacobkirche in Kłodawa Gdańska

gebaut  im XVIII JH mit barocker Ausstattung

Restauratorin Grażyna Szumska berichtet über die Problematik der Re-konservierung (mit deutscher Übersetzung). Es geht um Objekte, die früher schlecht restauriert wurden, zum Beispiel mit gegenwärtigen Farben übermalt. 

Die Gemeinde ist sehr engagiert, es gibt eine Gruppe, die sich für die Kirche engagiert und die uns empfangen wird.

Für diese Kirche kann ein gemeinsames deutsch-polnisches Projekt für zwei Altäre, die re-konserviert werden sollen, entwickelt werden, für das es Fördermöglichkeiten gibt.

 

Tagung

Schwerpunkt der für 2016 geplanten Tagung soll der Informationsaustausch über neue und alternative Wege für Denkmalpflege, gesellschaftliche Formen der Tätigkeit und Zusammenarbeit von Gruppen und Fachleuten auf diesem Gebiet sein. Beispiele der Erfolge sollen vorgestellt werden.  Eingeladen werden: 

Fundacja Komitet Inicjatyw Lokalnych, Gdańsk: Partnerschaften zwischen Gesellschaft und Denkmalpflege. Dies ist eine Initiative, die in enger Zusammenarbeit mit der Stadt mehrere Denkmäler gerettet hat. Sie haben ein virtuelles Museum des Stadtteils Wrzeszcz gegründet und einen Preis für die Initiative erhalten.

Instytut czasu - Zeitinstitut, neue private Initiative für Denkmalpflege, Restaurierung und Konservierung. Vorgestellt werden auch neue Organisationsformen in der städtischen Denkmalpflege - Trennung der Aufgabenbereiche: Stadt Danzig und für Wojewodschaft

 

Exkursion 2:  Neue Fassadenmalerei in Gdansk

Michał Szymański, ZDiZ Danzig, Abteilung der Entwicklung des Stadtraums

Zum Thema Fassadenmalerei: Seit drei Jahren funktioniert in Gdańsk ein städtisches Programm- ganze Strassen sind neu bemalt und verziert. Alte Techniken wie sgraffito wurden benutzt, Projekte sind von gegenwärtigen Künstlern bearbeitet. Die einzelnen Projekte sind nach Computerprogrammen benannt, z.B.: Ogarna 2.0, Szeroka 3.0 usw.. Natürlich ist das alles sehr kontrovers. Zu diesem Thema wird ein Treffen und eine Führung mit Michał Szymański, Leiter der Ästhetikabteilung des Stadtamtes geplant

 

 

ZIEL

Fachlicher Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Erhaltung, Restaurierung und Nutzung von historischem und kulturellem Erbe in Deutschland und Polen. 

 

 

Antragsteller Kulturwerft e.V.

 

Partner

 

Nadbałtyckie Centrum Kultury www.nck.org.pl

Impressum

 

KULTURWERFT E.V.

Kaiserstraße 4

24143 Kiel

 

 

vertreten durch Sabine Leonhardt

Kontakt: 

0431-28935016

info@kultur-werft.de

 

 

Vereinsregister Kiel

Register Nr. VR 5926 KI

Aufsichtsbehörde Finanzamt Kiel

Steuer-Nr. 19/292/73303