Projekt: Publikation über die Künstlerin Helene Blum-Gliewe

Nach der sehr gut besuchten Veranstaltung am 22.03.2018 im Restaurierungszentrum planen wir nun eine Publikation über die Bühnenbildnerin und ihre Entwicklung zur Baukünstlerin herauszubringen. Dafür suchen wir noch Unterstützer und Sponsoren!

 

Wie bereits angekündigt beschäftigen wir uns gemeinsam mit einer Gruppe von Mönkebergern, wo sie ihren Wohnsitz hatte, mit der Künstlerin Helene Blum-Gliewe, 1907-1992, die in Schleswig-Holstein 52 großformatige Wandmalereien, Sgraffitos und Glasbilder schuf.
Sie studierte an der Werkkunstschule Berlin Bühnenbild, arbeitete als erste weibliche Bühnenbildnerin zuerst in Berlin, dann in Mönchengladbach, später in ganz NRW, in Antwerpen, Brüssel und Lille. 1943 Rückkehr in ihre Heimat Pommern, 1947 Flucht nach Schleswig-Holstein. Hier schuf sie 52 großformatige Wandmalereien, Sgraffitos und Glasbilder; ihre Bühnenbildentwürfe wurden 1977/78 im Foyer des Kieler Opernhauses ausgestellt. Mit 70 begann sie zu schreiben und hatte mit drei Romanen (u.a. „Die Kaschubenbraut“) späten Erfolg. 1986 wurde sie zur Kulturpreisträgerin des Kreises Plön gewählt. 
 
Viele ihrer Werke sind bereits zerstört bzw. in Vergessenheit geraten. Unsere bisherigen zusammengetragenen Recherchen, Fotos und Dokumente möchten wir in einer ersten Veranstaltung der Öffentlichkeit vorstellen. Wir würden uns freuen, wenn wir weitere Hinweise auf ihre Werke oder Unterstützung bei der weiteren Recherche bzw. Veröffentlichung erhalten würden.

 

 

Informationen


Der Verein steht Kulturschaffenden und Kulturguterhaltenden offen, die eine aktive Öffentlichkeitsarbeit für den Schutz von Kulturgut betreiben wollen. Kulturgut zu erhalten und an die nächsten Generationen weiterzugeben beinhaltet, die Wertschätzung des kulturellen Erbes und die Bedeutung von Kunst, Kultur, Kunsttechnologie und historischen Entwicklungen für gesellschaftliche Prozesse zu vermitteln. 

Auf unserer Kultur-Werft wird Kultur geschaffen und Kulturgut restauriert. Der Vereinsname bezieht sich auch auf die Nähe des Hauses Kaiserstraße 4 zur Werft: Das vis-a-vis der Werft gelegene denkmalgeschützte Haus war deren ehemalige Betriebskrankenkasse und Badeanstalt. Hier befindet sich heute der Vereinssitz, das Restaurierungszentrum Kiel und die Ateliers am Werftpark. Professionsübergreifend wollen im Verein Kulturwerft Restauratoren, Künstler, Kunstpädagogen, Kunsttherapeuten, Kunsthistoriker und andere Interessierte kreative Prozesse anstoßen und Projekte entwickeln, die durch aktives Tun und aktives Erfahren Kunst, Kultur und Geschichte greifbar machen.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von:

öffentlichen Vorträge, wissenschaftlichen Veranstaltungen und Seminaren zu Themen der Konservierung, Restaurierung, Restaurierungsgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, Denkmalpflege; 

Exkursionen und Symposien zu aktuellen Restaurierungsprojekten und Ausstellungen;

Kursen und Vorführungen zur Einführung in historische Techniken und Kunsttechnologie, Kunstkurse;

einer ständige Restaurierungs-Ausstellung, die die Facetten des Berufes  darstellt;

zeitgemässen Publikationen zu denkmalrelevanten Themen;

Einzel- und Gruppenausstellungen von Künstlern und Kunst- Kultur- oder Schulprojekten; 

künstlerischen, gestalterischen und partizipativen Projekten im Sinne der Denkmalvermittlung, der Erwachsenenbildung und der Jugendarbeit;

Konzeptentwicklung für die Darstellung der historischen und aktuellen Bedeutung und Entwicklung der Werften.

 

KULTURWERFT E.V.

Kaiserstraße 4

24143 Kiel

info@kultur-werft.de

0431-28935016