Stadführungen durch Gaarden im 18.Jh

Wanderung durch fürstlich und klösterlich Gaarden

 

Das heutige Gaarden war trotz Wasserlage im 18. Jahrhundert ein Bauerndorf, welches aus dem Dorf Hemminghestorp (östliches Gaarden) und Wulvesbrook (südliches Gaarden) entstand. Der Name leitet sich von „Garten“ ab, weil große 

Teile als Gärten verpachtet waren.

Die alte Siedlungsstruktur ist heute nicht mehr erkennbar, aber sie lebt bei der Stadtführung durch die Geschichtswerkstatt Barockoko wieder auf. 

Eine zeitgeschichtliche Persönlichkeit führt im historischen Kostüm durch fürstlich und klösterlich Gaarden. 

 

Kosten: 6,00 Euro/ TN

4,00 Euro/ TN ermäßigt

 

Anmeldung:

 

Geschichtswerkstatt Barockoko

Gerhard Hoelzner

Tel: 0431/ 82537

Mail: info@geschichtswerkstatt-barockoko.de

 

 

Weitere Termine:

 

BITTE ANFRAGEN

 

 

Workshop: Bestickte, mit Stoff bezogene Knöpfe anfertigen

Freundeskreis historische Kleidung des 18. Jahrhunderts

Der Freundeskreis hat sich zum Ziel gesetzt die Mode des 18. Jahrhunderts

und deren Herstellung in Workshops zu zeigen.

 

Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich in der vorherrschenden Mode eine Vorliebe für stoffbezogene und bestickte Knöpfe sowohl bei Frauen- wie auch Herrenbekleidung.

 

Haben Sie Interesse individuelle gestaltete Knöpfe anzufertigen?

 

Mit ein wenig Fingerfertigkeit und Geduld können Sie aus Pappe, Münzen oder Holz-

scheiben und einem Stück Stoff mit Nadel und Faden nach ihren Vorstellungen unter fachkundiger Anleitung einer Stickmeisterin verzierte Knöpfe herstellen.

 

 

Workshopleitung:  Eva Brauer, Stickmeisterin

 

Anmeldung:

Bei Interesse und für genaue Informationen melden Sie sich bitte bei:

 

Freundeskreis historische Kleidung des 18. Jahrhunderts

Geschichtswerkstatt Barockoko

Gerhard Hoelzner

Tel: 0431/ 82537

Mail: g.hoelzner@gmx.de

 

 

Die Tambourierstickerei kam ab Mitte des 18. Jhd. in Europa schlagartig in Mode.

Die Verwendung war sehr vielfältig: von Damengewändern, Herrenwesten, Schals,

Hauben, Krawatten bis hin zu Kaminschirmbespannungen und noch mehr.

Für die Tambourierstickerei wurde der Stoff fest in einen trommelförmigen Rahmen eingespannt. Man arbeitete mit einer speziellen Tambouriernadel, die fast wie eine feine Häkelnadel aussieht. Mit dieser wird der Faden durch den Stoff gezogen, so dass ineinandergreifende Kettenglieder entstehen genau wie bei dem mit der Sticknadel gearbeiteten Kettenstich. Die Arbeitsweise mit der Tambouriernadel ist jedoch sehr viel schneller und effizienter.

In dem Workshop erlernen Sie den Gebrauch der Tambouriernadel und erarbeiten ein Mustertuch mit verschiedenen kleinen Motiven. Eine Orginalweste von ca. 1750

steht als Anschauungsobjekt zur Verfügung.

 

GILET (Herrenweste) des 18. Jahrhunderts

 

Im 18. Jahrhundert war das Gilet (von frz. "Weste") fester Bestandteil der Herrenbekleidung. 

Es wurde stets unter der Jacke - dem Justaucorps - getragen, weshalb nur das Vorderteil aufwändig gestaltet war. Das Gilet verfügte zunächst über Ärmel und reichte genau wie das Justaucorps bis zum Knie, wurde im Laufe der Zeit aber immer kürzer. Die Saumenden klafften immer weiter auseinander und die Ärmel verschwanden.

 

Thema des Kurses ist die Schnittkonstruktion einer ärmellosen Herrenweste nach Vorlagen des 18. Jahrhunderts. Auf Basis des erstellten Schnittmusters können Sie sich später eine solche Weste auf Maß fertigen. 

 

Der zweitägige Kurs umfasst die Schnitterstellung nach eigenen Maßen, das Nähen eines Nesselmodells sowie die Schnittveränderung nach der Anprobe. Eine kurze theoretische Einführung sowie Tipps zur späteren praktischen Umsetzung und historischen Verarbeitungshinweise werden gegeben. Eine Originalweste von ca. 1750 steht als Anschauungsobjekt zur Verfügung. 

 

Nähkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Die Schnitterstellung der Herrenweste ist auch für den weiblichen Körper abwandelbar. 

 

Kursleitung:

Maßschneiderin und Weberin Nina Clausen

 

Dauer: 

Sa und So jeweils 10 - 14 und 15 - 18 Uhr

 

 

Anzahl der Teilnehmer:

mindestens 4, maximal 6

 

Kosten pro Teilnehmer:

160,- € inklusive Baumwoll-Nesselstoff, Nähgarn, Schnittmusterpapier und Nähmaschinenbenutzung im Nähcafé Kiel

 

Mitzubringen:

langes Lineal (wenn vorhanden: 60cm oder länger)

Kurvenlineale und wenn vorhanden Revers- /Schneiderwinkel

Bleistift, Radiergummi, Anspitzer

Papierschere

 

Impressum

 

KULTURWERFT E.V.

Kaiserstraße 4

24143 Kiel

 

 

vertreten durch Sabine Leonhardt

Kontakt: 

0431-28935016

info@kultur-werft.de

 

 

Vereinsregister Kiel

Register Nr. VR 5926 KI

Aufsichtsbehörde Finanzamt Kiel

Steuer-Nr. 19/292/73303